In Vorbereitung der Messetage im September präsentiert die Europäische Kinder- und Jugendbuchmesse Vorträge zur Leseförderung.
In Kooperation mit dem Saarländischen Ministerium für Bildung und Kultur, dem Friedrich Bödecker-Kreis und dem Theaterschiff Maria Helena geben vier Experten für Kinder- und Jugendliteratur Eltern, Lehrern, Erziehern und allen Interessierten eine Orientierungshilfe im Dickicht der vielen tausend Kinder- und Jugendbücher, die jedes Jahr in Deutschland neu erscheinen. 

Die Reihe wird fortgesetzt mit dem Kinder- und Jugendpsychiater Dr. Janosch Haußmann.

In der zweiten Veranstaltung der Vorträge zur Leseförderung zeigt der Kinder- und Jugendpsychiater Dr. Janosch Haußmann Eltern, Pädagogen und allen Interessierten anhand von konkreten Beispielen, wie sie Bücher einsetzen können, um die emotionale Entwicklung von Kindern zu unterstützen, wie man geeignete Bücher auswählt und was man beim Vorlesen beachten kann. Und auch, wie man ältere Kinder und Jugendliche zum Lesen motiviert.
Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei.

Beginn: 20:00 Uhr. Anmeldungen bitte per Mail bis 10. Juni an: info@buchmesse-saarbruecken.de



 

DIE ZWEITE PRINZESSIN    

12. Mai 2019  15 Uhr

von Gertrud Pigor frei nach dem Bilderbuch ”The Second Princess“ von Hiawyn Oram und Tony Ross.

Ein Stück über Geschwister, kleine Gemeinheiten und grosse Versöhnungen für alle ab 4 Jahren.

Endlich einmal Erste sein. Das wünscht sich die zweite Prinzessin, es ist es doch ungerecht und gemein, dass die grosse Schwester so viel mehr darf. Vom Balkon dem Volke zuwinken, auf dem königlichen Pony ausreiten und jetzt bekommt sie auch noch neue Schuhe, während die Kleine die alten Latschen auftragen muss.
Die zweite Prinzessin setzt sich in sehr origineller Weise mit Neid und Geschwister-Sein auseinander und durchbricht spielerisch Rollenklischees. Geschwisterbeziehungen sind ein hochspannendes und wichtiges Thema für Kinder. Man muss sich durchsetzen, man muss kämpfen und man muss sich selbst etwas zutrauen. Aber man muss auch lernen sich selbst zurück zu nehmen, zu teilen und die eigenen Ansprüche auch mal hinten anstellen können.

Die 2. Prinzessin ist so gar nicht prinzessinnenhaft, sie könnte auch ein Junge sein, was das Stück sowohl für Jungen als auch Mädchen interessant macht. Es ist eine Geschichte aus dem Hier und Heute, die den Zauber bewahrt und fabelhaft mit den Rollenklischees der klassischen Märchenfiguren spielt.

 

 

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Eine schwimmende Bühne, 

ein Konzertsaal im Fluss.

Theatermacher Frank Lion hat 2007 mit dem Theaterschiff MARIA-HELENA ein einzigartiges Projekt verwirklicht: Den Umbau eines alten Lastkahnes und seine wundersame Wiedererstehung als schwimmendes Theater.
Über ein Jahr lang ließ er den 1911 in Straßburg vom Stapel gelaufenen ehemaligen Frachtkahn umbauen. Einst gefüllt mit Kohle, Stahl, Erbsen, Getreide und Bier, wird heute hier geistige Kost angepriesen: Theater, Kabarett, Konzerte, Kino, Ausstellungen.
Ihren Heimathafen Saarbrücken verläßt die Maria-Helena zweimal im Jahr. Dann geht sie in den Städten an Saar und Mosel vor Anker und lockt kleine und große Entdecker in ihren Bauch. Es werden Produktionen eingeladener Ensembles und natürlich eigene Stücke der Compagnie Lion gezeigt. Navigiert und parliert wird auf dem Kulturkahn deutsch und auch französisch, denn das Theaterschiff besucht auch Städte in Frankreich und Luxemburg. So hat die MARIA-HELENA in ihrem hohen Alter eine ehrenvolle Aufgabe gefunden – als Kulturbo(o)tschafterin im Dreiländereck.

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